Schriftsteller Erich Henn

 

Erich Henn wurde 1945 in Gimbsheim geboren. Nach dem Abitur studierte er die
Fächer Deutsch und Geschichte. Beide unterrichtet er am Gymnasium zu
St.Katharinen in Oppenheim.
Seine Leidenschaft zu Literatur und Jagd ließ ihn Jagd- und Naturgedichte schreiben.
Seine Texte suchen den kürzesten Weg zur Aussage.
Dabei werden die Elemente traditioneller Lyrik aufgegeben, und es bleibt die Wortlyrik,
die Momentaufnahme.

Der Autor veröffentlichte drei Gedichtbände (siehe weiter unten):

"Mit Feder und Flinte" (1985)
"Gegenfeuer" (l998)
"amrum. min leefde" (2004).

Weitere Gedichte sind in Sammelbänden und Anthologien und in den
Jagdzeitschriften „Die Pirsch" (München) und „Der Anblick" (Graz) erschienen.
Erich Henn ist Gründungsmitglied des Verbandes Deutscher Jagdschriftsteller
und des „Forum Lebendige Jagdkultur".

Leseprobe:

„Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei."

  ich meine nicht meister lampe
mit der kiepe auf dem rücken
der das panier ergreift
der dem igel unterliegt
ich meine
lepus europaeus
der mit löffeln und laufen
den ohne eigennamen
zwischen schollen
wind und werter ausgesetzt
nur die stummen himmel
über sich
ihn solltet ihr meinen
gäbe es ihn auf der roten liste
und nirgens mehr sonst
wer gäbe uns dann
wen an die seite

 




 

 

 







Werke des Schriftstellers: