Kurz-Chronik

Als im Jahre 496 der Frankenkönig Chlodewig die Alemannen in der Schlacht bei Zülpich besiegt hatte, wich die Bevölkerung dieser Gegend nach Süden. Anschließend wurden die von den Alemannen verlassenen Wohnstätten besiedelt. Unter der Führung eines Franken namens "Gimmund" siedelte sich auch hier eine Sippe an. Nach dem Gründer wurde der Ort "Gimmundheim" genannt.

13. Mai 767




Erste urkundliche Erwähnung des Ortes im Lorscher Kodex:
Zwei Bewohner von Gimmenheim (so der damalige Name Gimbsheims),
Wulfleib und Helphric, schenkten an diesem Tag dem Lorscher Kloster je
10 Tagewerk Ackerland und einen Weinberg für ihr und ihrer Nachkommen
Seelenheil.

  813 Einzige bekannte Gimbsheimer Schenkung an das Kloster Fulda.
1194 - 98 Erster urkundlicher Nachweis einer Kirche in Gimbsheim. 
1208

Der erste Gimbsheimer Pfarrer namens Heinrich wurde als Angehöriger
des Domkapitels des Heiligen Petrus in Worms erwähnt.
1402
Das "Mauricius Siegel", das Gimbsheimer Gerichtssiegel wurde zum ersten Mal erwähnt.
1499 Gimbsheim brannte vollständig ab. 
1662 Gimbsheim wurde in diesem Jahr kurpfälzisch. 
1666 Die Pest befiel Gimbsheim, die jedoch ohne allzu große Opfer überstanden wurde. 
1689

Zahlreiche Bürger des Ortes ergriffen im Zuge der Kämpfe des Pfälzischen Erbfolgekrieges
die Flucht über den Rhein und kehrten erst nach und nach zurück.
1704 Am 17. Oktober gab es einen Großbrand in Gimbsheim, bei dem 12 Gehöfte zerstört wurden. 
Ab 1798

Seit diesem Jahr wurden alle wichtigen Eintragungen nicht mehr in den Kirchenbücher
 
geschrieben, sondern im Rathaus registriert. 
1800 Erstmalige Erwähnung eines Arztes in Gimbsheim.
1798-1814 gehörte Gimbsheim zu Frankreich.
1830 In diesem Jahr erfolgte der Rheindurchstich. 
1977  Der Gimbsheimer Altrhein wird unter Naturschutz gestellt. 
1997 Gimbsheim wird Schauplatz in der TV-Reihe "Himmelsheim".