Gimbsheim - gestern und heute

 

Begrenzt vom Rhein einerseits und Rebenhügeln und Ackerflächen andererseits, liegt Gimbsheim mitten in unserem schönen Wonnegau.

Die Gemeinde Gimbsheim wurde im Jahre 766 erstmals im sogenannten Lorscher Codex erwähnt und ist somit über 1200 Jahre alt. Auf kulturhistorische Begebenheiten weisen heute noch Gebrauchsgegenstände und Bilder hin. Die ältesten Funde stammen aus der Tertiär- und Eisenzeit. Ein besonderer Fund sind die Reste einer aus dem Jahre 760 stammenden Schiffsmühle, die im Jahre 1992 aus einem Kiesweiher geborgen wurden. Diese Reste und ein Modell der Schiffsmühle befinden sich heute im Besitz der Gemeinde.

Landwirtschaft, Wein-, Obst-, Gemüse- und Spargelanbau spielten von Anfang an eine bedeutende Rolle für die Gemeinde. Handwerks-, Handels- und mittlere Industriebetriebe sowie Sand- und Kiesbaggereien sind im Laufe der Jahrzehnte hinzugekommen. Auch siedelte sich ein großes Logistik-Unternehmen an, durch welches viele zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen wurden.

Berühmt sind die „Gimbsheimer Spargel“ und in den Qualitätslagen „Sonnenweg“ und „Liebfrauenthal“ wächst ein sehr guter Wein.
1967 wurde die Schulturnhalle anläßlich der damaligen 1200 Jahrfeier eingeweiht und im gleichen Jahr der Gimbsheimer sogenannte „neue“ Sportplatz fertiggestellt.
1974 wurde das beheizte Freibad mit 1400 qm Wasserfläche, großen Liegewiesen und einem Freizeitzentrum in Betrieb genommen.
1975 entstand im Keller der Kastanienschule ein repräsentativer Weinprobierkeller, der gerne für Feierlichkeiten genutzt wird.
1977 wurde der 160 ha große Gimbsheimer Altrhein mit seiner einmaligen Flora und Fauna unter Naturschutz gestellt.
Mit der Niederrheinhalle am Sportgelände wurde 1997 ein neues Zentrum für sportliche und kulturelle Veranstaltungen geschaffen.
Im Jahre 2000 wurde der „Pfarrwiesensee“ in einen Badesee umgewandelt, an dem sich in den Sommermonaten Hunderte von Besuchern vergnügen.  

Durch ein reges Vereinsleben von über 30 Ortsvereinen steht Gimbsheim in kultureller Hinsicht ganz weit oben. Ausdruck hierfür sind die unzähligen Vereinsfeste im Laufe des Jahres. Besondere Höhepunkte sind alljährlich das Weinbrunnenfest am ersten Wochenende im Juli und die traditionelle Kerb jeweils am letzten Wochenende im September.  

Die Grundversorgung kann weitgehend vor Ort sichergestellt werden. Im Kindergarten tummeln sich unsere Jüngsten und die schulpflichtigen Kinder besuchen die Professor Jakob Muth Grundschule, deren Träger die Ortsgemeinde Gimbsheim ist.  

Ein Besuch der in ihrem Innern herrlich bemalten evangelischen Kirche und der katholischen Kirche empfiehlt sich ebenso, wie ein Spaziergang durch unser Dorf, vorbei an alten Bauernhäusern, Weingütern mit Übernachtungsmöglichkeiten und verträumten Winkeln und Gässchen. Als Abschluß sollte der Besuch in einer Gaststätte oder Straußwirtschaft stehen.  

Gimbsheim hat seinen besonderen Reiz, geniessen Sie die Gimbsheimer Lebensart.  

Herzlich willkommen !